Archive for the ‘Jahreszeit’ Category

- Gedanken im Frühling

Dienstag, April 20th, 2010


Gedanken im Frühling
Wenn ein guter Freund für immer geht, dann bleibt einen Augenblick lang die Zeit stehen, es wird etwas dunkler und Gedanken kommen, die meist verdrängt im Hintergrund der Ängste lauern.

Es ist die Zeit des Abschieds, das Loslassens und des Nachfühlens. Selbtsvorwürfe wegen verpaßter Gelegenheiten, vernachlässigtem Hinterfragen, des verdrängten Wahrnehmens und der verschobenen Hilfestellung machen es nicht ungeschehen und schaffen Gräben die ohne Sinn sind und nichts mehr ändern können.
Ich sitze nun hier und schaue in die Helle eines Frühlingsgefüllten Aprilmorgens und weiß, daß mich in Zukunft nur noch die Erinnerung an diesen Freund in solchen Augenblicken begleiten wird. Er wird das nicht mehr genießen können - ist für immer gegangen.

So scheint heute die Sonne auch auf auf die Schatten meines Herzens.

Und doch ist alles schön und gut, das leichte helle Grün der Knospen und jungen Blätter kitzelt meine Augen, Magnolienblüten prall und stolz, laden mich zum Innehalten ein, schon rieseln die ersten Blüten wie zartrosa Schnee auf die rissigen grauen Bürgersteige und ich schaue mit einem entzückten Lächeln auf die Wiese vor meinem Fenster, in der die Fühlingsblumen um die Wette blühen.
Der leichtblaue Himmel schmückt sich mit einem feinen Dunst und ich kann die frischgemähten satten grünen Halme riechen von dem Rasen etwas weiter weg von hier.

Das Leben platzt aus alles Nähten, so kommt es mir vor. Es läßt sich nicht zurückhalten, es ist wie jedes Jahr und jedes Jahr doch immer wieder neu.

Ich zähle die Frühlinge meines Lebens, der bewußt gelebten sind es wenige auch wenn es schon viele insgesamt sind.
Wie oft geht man an diesem Wunder vorbei?
Wie oft erkennt man erst spät den Wert?
Reicht es, einfach nur älter zu werden um es zu bemerken oder ist mehr erforderlich, als die bloße Ansammlung von Lebensjahren?

Wieder schaue ich aus dem Fenster und nehme wahr, was die Natur mir bietet.
Alles ist kostenlos, alles geschenkt alles für jeden und alles für mich.

Ein wahrer Grund für Dankbarkeit.

Er fehlt.

- Wie üblich…

Donnerstag, April 8th, 2010

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…allein.

Menschen säumen meinen Lebensweg.
Doch lebe ich allein, bin ich allein - seit so langer Zeit.
Irgendwie viel allein und doch wenig.
So auch heute.

Es gab an diesem Tag Augenblicke, in denen die Welt rund schien und ich war bei ihr zu Besuch.
Nichts war wichtig. Alles war - weil alles ist.
Die Musik erklang, umwehte die borkigen Stämme der Bäume, drang durch meine Ohrmuscheln in mein Bewusstsein und schwang sich auf die Äste der Eiche über mir.
Ich folgte den Spuren der Klänge mit wissenden Blicken - sie waren überall, vor allem im winzigen Grün der schlüpfenden Blätter und im Blaugrau des Himmels zwischen den hellen Wolken.
Ich empfand es als Geschenk, ihren Weg begleiten zu dürfen und Teil dieser Welt zu sein die solche Freuden gebiert und die deren Genuss zulässt und möglich macht.

Und so frage ich mich, was wirklich wertvoll ist im Leben. Augenblicke wie diese, in denen ich allein bin, in denen ich schreibe, denke, Musiknoten sehe und Farben höre, Apfelkuchen esse, Menschen zuschaue, wenn der Geruch der Buchsbäume in meine Nase weht und das Wissen tief in mir ist, dass kein Augenblick so lebendig ist wie der eben gelebte - einer nach dem anderen.

Mein wundes Herz wird weich und klopft so zaghaft dem Frühling entgegen. Es trägt Hoffnung in sich, genauso wie der laue Wind und die knospenden Magnolienbäume. Es weiß, es wird jedes Mal wieder alles gut, alles hält seine ihm vorgegebene Zeit und es ist an mir, diese Zeit zu leben, sie zu füllen mit Freude und Genuß, mit Zuversicht und Sorglosigkeit.

Denn keine Angst der Welt wird den Lauf der Zeit ändern.
Alles ist stets im Fluß, alles hat seinen Raum, alles wird getragen von seiner ihm eigenen Zeit.

Ich lege meine Gedanken und Träume in die Arme dieser Zeit - und fühle mich in ihr geborgen. Wir sind ein Ganzes und ich ein Fragment ihres Laufs.
Alles ist leicht, alles ist gut.
Auch mein wundes Herz…..

Es ist doch Frühling!!!


- Freundschaften

Donnerstag, März 11th, 2010

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In den Schatten meiner Träume fand ich das Licht
Es hat mich geleitet
Durch lange dürre Zeiten
Und in den tiefen Tälern hat es mir geleuchtet.
Ich fragte nicht woher es kam
Es war da wo ich es brauchte.

In den hellen Tagen sah ich meine Spuren kaum
Sie waren wie verwaschen.
Ich hinterließ sie auf Friedhöfen
Denen meiner Freuden
Denen meiner Angst.
Und auf den Grabsteinen die Namen meiner Träume

Weit ist der Weg auch wenn er nicht immer dunkel ist.
Ein Weg der Anstrengung
Ein Weg des Kampfes
Wogegen, frage ich mich in Tagen der Erschöpfung.
Doch die Antworten sind stumm

Ein Flüstern lockt mich hinein in die Helligkeit.
Ihr seid da.
Ihr seid die Freunde.
Ihr steht neben mir
Die Schatten im Licht.
Die Schatten auf dem Schnee.
Die Zuversicht.

Nun ist Dankbarkeit in mir.
Wir sind die Einbeinigen
Und stützen uns.
Wir wissen es
Sie sehen es nicht.

Der Frühling hat seine ersten Schritte hinterlassen
Wir haben sie gemeinsam entdeckt.
Sie sind das Zeichen das uns helfen kann.

Laßt es zu.
Laßt uns vertrauen.

WIR sind die Klangschalen des Lebens.
Ich höre euch…………


- Eindhoven im Januar

Sonntag, Januar 17th, 2010

Gestern war der letzte Tag den ich bei den „Van”s’ in Eindhoven verbrachte.
Eine eigenartige Stadt, dieses Eindhoven, so metallisch-glasig-künstlich-kalt, aber die Stadt zu besuchen war ja auch nicht der Grund, weshalb ich hinfuhr..
Dafür gab es zwei Gründe: eine Artisten-Börse und gute Freunde.

Die Menschen hier sind nämlich äußerst liebenswürdig und freundlich.
Gemeinsam saßen wir am Frühstückstisch, auch wenn Joop, der 8jährige Sohn von Mareike und Claus, schon früher zur Schule mußte, nicht ohne vorher noch sein Erdnussbutterbrot zu schmieren und ein Brötchen mit Hagelslag (farbige Schokoladeschnipsel) zu essen. Das reichhaltige Frühstück ist immer noch gewöhnungsbedürftig für Südländer wie mich, die morgens gar nichts zu sich nehmen außer dem unverzichtbaren Caffè.

Kurz danach verließen die Eltern auch das Haus und ließen mich allein zurück. Ein angenehmer Zustand, ich habe ihn jedenfalls genossen.
Mein Blick ging hinaus durch die großen Erkerfenster. Hier in diesem Teil Hollands hatte der Winter nur moderat Einzug gehalten. Anders sieht es ja bei uns in Norddeutschland aus.

Ein eigenartiger Jahresanfang, dieses Jahr.
Der Schnee zwingt einen zur Ruhe, der Kontakt mit draußen ist mit Überlegungen verbunden, denn es führt zur bewussten Entscheidung hinauszugehen oder gar -fahren und zum sich auseinandersetzen mit dem was man tut und wie und wann und ob man es tut.
Ich finde das sehr lehrreich in einer Zeit in der wir eilen, ohne uns Gedanken zu machen, wie wir das erreichen, was wir uns als Ziel gesetzt haben. Wir ärgern uns über verspätete Züge, Busse und U-Bahnen, verzweifeln an glatten Autobahnen, an unbereinigten Fahrradwegen und an nicht schneebefreiten Bürgersteigen. Wir sind gezwungen, Schuhwerk und Kleidung den klimatischen Umständen anzupassen, was wiederum das äußere Erscheinungsbild trübt das wir gerne der Welt präsentieren. Wir hinterfragen ernsthaft die Notwendigkeit, uns nach draußen zu bewegen und entscheiden plötzlich bewusst, ob wir noch irgendwohin fahren oder gehen, schauen öfters aus dem Fenster und nehmen wahr, dass wir doch nicht auf alles den Einfluss haben, den wir zu haben glauben.
Ich mag es, dieses Innehalten auch noch über den Jahreswechsel hinaus. Denn meist beginnt spätestens nach dem 6. Januar eine noch größere Hektik, so als wollten wir die “vergeudete” Zeit nachholen, die wir während der Feiertage für Familie und Freunde, sprich fürs „Nichtstun” geopfert haben.

Gestern Morgen saß ich am Esstisch von Mareike und Claus, Joop drückte ja schon die Schulbank. Es war sehr ruhig; die Vase mit unzähligen gelben Tulpen stand neben den drei Teelichtern die friedlich flackerten, das Erkerfenster gab den Blick auf die ruhige Wohnstraße frei, auf der selten ein Auto fährt und fast keine Menschen zu sehen sind. Dabei ist Eindhoven eine hektische Stadt und schön ist sie nicht unbedingt zu nennen.
Und doch war es friedlich, vielleicht auch weil ich, bevor ich am Nachmittag den Weg nach Hause einschlagen musste, die letzten Augenblicke der Ruhe genoss ehe ich mich dem Stress der Autobahn und dem Bewusstsein, dass am folgenden Morgen mein Alltag anfängt, aussetzte.

Die Zeit mit den Menschen hier habe ich sehr genossen. Ich war mit Leuten auf der AEB, die die jährliche Künstlerbörse aus Berufsgründen seit Jahren besuchen und auf der sie viele neue Kontakte herstellen und Kontakte von führeren Jahren wiedertreffen. Sie kannten dort viele der Künstler und es war faszinierend, dass wir keine zwei Meter gehen konnten, ohne jemanden zu begrüßen oder begrüßt zu werden.

So überließ ich sie nach einiger Zeit ihrer Arbeit und ging allein weiter.
Bereitwillig ließ ich mich dann entführen in Zauberwelten und in Gärten der Magie, in laute Musikhallen und in kleine Variétés. Die Zigeunermusik hat mich zum tanzen animiert und die Klezmer-Klarinette zur Melancholie, die sanften Figuren des Marionnettentheaters lockten mich in die Welt hinter den Spiegeln und der kleine türkische Schuhputzer Boyaci Hüseyin alias Frans, zog mit seinen schwarzen schmierigen Fingern die Zigarette aus dem Mundwinkel um mir ein freundliches Merhaba zuzurufen. Mit der Eistüte in der Hand, die mir der behende Eisverkäufer Ali nach dem Vorführen seiner Tricks schenkte, schaute ich zu wie er aus schmutzigen Tretern wieder blanke Schuhe machte und dabei sein Tun mit unverständlichen Lauten kommentierte.
Ein holländischer Jodler auf dem Stand nebenan, in extra-kurzen und -knappen Lederhosen und der Physiognomie eines jungen Otto Waalkes, hat das exotische Bild kurz getrübt; er war einfach zu laut und zu aufdringlich.
Dafür haben mich zwei weißgekleidete junge Mädchen, Emilie und Sylvia abgelenkt, die bei berührenden Geigenklängen inmitten eines großen Luftballons, eine zärtliche Geschichte tanzten.
Prächtig gekleidete junge Menschen auf Stelzen spazierten durch die Gänge und Fabelwesen aus fremden Welten mischten sich dazwischen.
Zwei Tage lang habe ich mir das angeschaut, war mittendrin und am Rande, habe es genossen und mit Freunden und Fremden geredet, habe gelernt und hinterfragt, zugehört und wirken lassen.
Es war wunderschön und inspirierend Menschen zu begegnen, die mittels ihrer persönlichen Phantasie, eigene, verzaubernde Welten schaffen und somit andere Menschen in eine für sie fremde Welt hineinziehen.

Ich bin wieder zurück in meinem Alltag, werde hier wohl noch lange den Schnee hüten und mir dazwischen immer wieder bewußt machen, daß ich ein Glückskind bin.
Ich habe wunderbare Freunde, Menschen die mich lieben und die ich zurückliebe, habe ein Leben das ich mir selbst ausgewählt habe und das ich genieße.
Ich lerne hinzu und darf mein Wissen und Können einsetzen und weitergeben.

Mir wird bewusst, wie kostbar Zeit ist und der wahre Luxus unserer Existenz.
Ich will mir klar machen, dass jeder Augenblick wichtig ist, ob ich ihn mit lesen, schreiben, arbeiten, reden, schweigen, zuhören, lieben, lachen oder nichtstun verbringe.

Whatever - ich bin einfach dankbar.

Es wird ein gutes Jahr, 2010, es wird ein schönes Jahr, 2010.


- Winter: Herrenhausen

Sonntag, Dezember 6th, 2009

Herrenhausen, Dezember 2009

Es ist kalt hier in Hannover, feucht und windig.
Graue Wolken beschweren den Spätnachmittaghimmel an diesem zweiten Adventswochenende.
Und doch ist in mir kein Gedanke an die nahenden Festtage.
Mich hält im Bann was ich gerade erlebe, denn der Blick  auf den großen Barockgarten ist unvergleichlich.
Ich sehe zwischen den entblätterten Bäumen und Hecken auf das kleine Theater mit seinen goldenen Statuen die sogar in der Dämmerung leuchten.
Die Fontänen sind längst abgeschaltet; die Wasserbecken gähnen leer.
Die vielen Marmorstatuen stehen nackter als sonst um die Carrés und mir wird noch kälter wenn ich sie anschaue.
Luise ist fest eingepackt in ihrer Winterkiste. “Wird das etwa auch mit der Sonnenuhr geschehen sein?’, durchfährt es mich auf dem Weg dahin. Wäre das so, ihr Anblick würde mich verspotten weil sie sich, verhüllt, meinen Träumen entzöge. Doch ich brauche keine Sonnenuhr um vom Sommer  und seinen bezaubernd-verzaubernden Stunden zu träumen.

Die Grotte von Nikki de Saint-Phalle wirkt stumpf trotz der vielen Spiegel und der prallen, in- und aus-sich leuchtenden Farben. Die beiden Wachposten am Eingang haben rote Nasen und schauen den seltenen Besuchern zu, wie sie eher lustlos und mit wenig Interesse durch die kleine Grotte schlendern.

Die Gracht ist grau wie der Himmel über ihr und die nackten Zweige der vielen Bäume die sie säumen sind wie unermüdliche Finger die hilflos verdorren in der Kälte.
Die Buchsbäume und Buchenhecken werden irgendwann in Form gebracht, die vielen Zitrusbäumchen ruhen längst in ihrem Winterquartier in der Orangerie.
Die Werbung für das Wintervariété prangt an einer großen Stellwand vor der Eingangstür und die Spaziergänger hasten über die vielen Wege des Parks mit eingezogenen Köpfen an ihr vorbei.
Die kleinen Themengärten laden nicht mehr zum verweilen ein trotz der vereinzelten Bänke die sich noch hier und dort befinden und die wenigen Pavillons bieten auch keinen Schutz vor dem heftigen Wind dieses Herbstabends.

Ich schaue mir alles fast abwesend an und immer wieder blitzen Erinnerungen an so manche Sommerabende hier vor Ort durch meinen Sinn…

Der Sommer in Herrenhausen: .

wenn Musiker und Artisten durch die Gänge des Parks zogen oder auf ihren Bühnen standen und das Publikum mit Witzen, Melodien, Parodien, Pantomime, Zauber und Artistik unterhielten,
wenn gelacht und gesungen wurde, geschrieen und geflüstert,
wenn das Feuerwerk zu den Klängen der Wassermusik den Himmel farbig anmalte,
wenn jeder Knall mit einem „Oh” begleitet wurde das die die Menge unisono ausstieß,
wenn am Ende die Nacht sich wie eine Abendrobe aus Samt über die Menschen legte,
wenn dann die verzauberten Zuschauer zwischen grüßenden Artisten, von ihrem Gastgeber am Ausgang des Parks verabschiedet wurden -
dann war hier eine besondere und einzigartige Welt zu Gast gewesen, die alle neugierigen Anwesenden aufnahm, sie durch den Abend geleitete und zum Schluß mit einem voll Entzücken gefüllten Herzen entließ.
Und dieser besondere Zauber wirkte meist noch nach wenn sich jeder Einzelne in sein Bett legte und die Erinnerung an die magischen Augenblicke dieses Abends mit in seine Träume nahm.
Ich höre noch immer Fetzen der Musik und das Lachen der Menschen um mich herum, fühle unsere gemeinsame Fröhlichkeit und eine besondere Form des Glücks.

So blicke ich jetzt, längst nur mehr in der Erinnerung, von der erhöhten Besuchergalerie auf einen rosaroten Sommer-Sonnenuntergang, fühle wieder das Streifen eines Astes an meiner Schulter, bewundere den Regenbogen über der Großen Fontäne und höre im Hintergrund das leise Plätschern der vielen Springbrunnen.

Sehnsucht würde mich erfüllen, wüsste ich nicht, dass ich jedes Jahr aufs Neue diesen Zauber erleben dürfte den solch ein „Kleines Fest im Großen Garten” mir und allen anderen seiner Besucher bietet.

Ich schaue an diesem grauen Dezemberabend auf die Wege und Rabatte und weiß genau, dass sie mich auch einen einem Tag wie heute, wenn auch anders, verzaubern.

Meine Vorstellung über die zurückliegenden Jahrhunderte dieses Gartens verbinde ich mit meinen begeisterten Gefühlen von heute, stelle mir seine Vergangenheit vor und die Menschen die sich damals seinem Zauber und seiner Schönheit genauso geöffnet haben wie es die Menschen es auch noch heute tun und male mir aus wie vor so vielen Jahren die unsterblichen Töne der Musik Händels zur Freude seiner Besucher zwischen den Hecken und Bäumen erklangen.

In unserer heutigen Zeit ist dies ein Erlebnis für Alle; damals nur für Wenige. Doch der Park hat sich der Zeit und ihrer Missstände auf eine besondere Art gestellt, sich allem entziehen und dadurch überleben können.
Und deshalb bleibt er zeitlos und bewegend schön.

So wallt jedes Mal wenn ich auf seinen Wegen spaziere diese innige Dankbarkeit hoch, insbesondere dafür, dass es mir möglich ist, seinen berocken Zauber immer noch und immer wieder erleben und genießen zu dürfen.

Ich bleibe sprachlos zurück und gehe glücklich durch die kalte Dezembernacht nach Hause, werde Kerzen anzünden, Tee trinken und mich endlich auf Weihnachten freuen.


- Jahreszeiten

Freitag, August 29th, 2008

Jede Jahreszeit löst andere Gefühle aus

und sie werden anders erlebt und ausgelebt.

Mag sein, sie könnten auch an jedem anderen

Jahreszeiten-Tag entstehen,

doch es wären nicht die gleichen geworden

als genau an dem bestimmten Augenblick

zu diesem so bestimmten Tag

in dieser ganz bestimmten Zeit des Jahres…

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